Spontanes Variété mit unklarem Ausgang

Offene Bühne für Proffis, Anfänger, schräge Vögel



«Schräg in Zug»

Maria Greco, Initiantin des «schrägen Mittwoch»

Name: Maria Greco
Wohnort: Baar
Beruf: Theaterschaffende, Kulturmanagerin

Maria, dieses Jahr feiert der «schräge Mittwoch» seinen 14. Geburtstag. Was inspirierte dich dazumal, diese offene Buhne ins Leben zu rufen?
Ich bin vor 16 Jahren am «bösen Montag» in Zurich aufgetreten Das hat mich dazu bewogen, die offene Bühne 2002 in Zug zu lancieren. Den «bösen Montag» gibt es nicht mehr. Jetzt ist der «schräge Mittwoch» zur ältesten offenen Bühne der Schweiz nachgerutscht.
Was hat sich in den letzten 14 Jahren auf der Bühne am meisten verändert?
Um an einem schrägen Mittwoch teilnehmen zu können, muss man sich anmelden. Im ersten Jahr war das noch nicht so, da mussten zwei Künstler aus Bern wieder heimreisen. Das wollte ich nicht mehr. Zudem wird der Auftritt mit einer Anmeldung verbindlich. Ich kann die Abende so besser planen. Acht Acts können pro Abend auftreten. Die Professionalität der auftretenden Künstler hat stark zugenommen. Rund 80 Prozent der Künstler sind Profis.

Sehr positiv ist, dass andere Veranstalter den «schrägen Mittwoch» besuchen. Er ist eine Probebühne und eine Netzwerkplattform.
...
Was schätzt du am Kanton Zug?
Wir haben alles, was das Herz begehrt: Seen, Berge, Wald und hässliche Architektur.
Was wolltest du wen schon immer einmal fragen?
Zur nächsten Frage bitte.
Was würdest du zu deinem 20 Jahre jüngeren Ich sagen?

For heaven‘s sake!
Deine grösste Marotte/Macke ist?
Ich sammle Bücher, Karten. Andere
würden sagen: «Altpapier».
Was steht/liegt bei dir zu Hause
auf dem WC?

Altpapier.
Was würdest du tun, wenn du unsichtbar wärst?
(Lacht) Ziemlich sicher reichlich
Schabernack und Unfug.
Deine drei liebsten Nahrungsmittel?
Käse, Fleisch, Grünzeug
Womit kann man dich überraschen?
Mit allem, womit ich in dem Moment nicht rechne.
Welches ist die grösste Ungerechtigkeit auf der Welt?
Die ungerechte Verteilung der Mittel.




Kurz und Bündig:
Hobby: Lesen und Reisen.
Lieblingstier: Papageien
Farbe: schwarz
Essen: siehe oben
Getränk: Wein
Film: englische Filme
Musikstil: Ska, Punk-Rock, altes Zeug halt
Fahrzeug: von ÖV bis Auto.
Schriftsteller: Andrea Camilleri uva
Schauspieler: John Cleese

Und zum Schluss – sag, was du
willst.
Waren Sie schon mal an einem schrägen Mittwoch? Nein? Dann aber nichts wie hin!

Im Blitzlicht (PDF)
Zuger Woche vom 25. März 2015


Dank an:

Kanton Zug, Kulturförderung des Kanton Zug
Stadt Zug
Zuger Kantonalbank
Heller Druck, Cham
Burgbachkeller Zug, Roland Schlumpf
Silke Staub, www.staub-grafik.ch

Links:

Burgbachkeller Zug
Toni Caradonna                                      
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Maria Greco